Orte

Lebendige Orte im
Klimagarten Schwerte

Naturteich

Auch das Element Wasser darf im Klimagarten nicht fehlen. Aus diesem Grund wurde ein Naturteich angelegt. Beim Aushub des Teiches wurde der Boden zur Geländemodulation wiederverwendet. Die Folienabdichtung besteht aus E.P.D.M, einer synthetischen Gummiabdichtung welche die umweltfreundlichste Abdichtung ist. Sie enthält keine Weichmacher, keine anderen Umweltgifte, z. B: Cadmium wie bei PVC Folien. Als Teichsubstrat wurden Kiese, Sande und Felsen aus ortsnahen Steinbrüchen
verwendet. Die Bepflanzung außerhalb des Teiches besteht aus überwiegend Standort heimischen (autochthonen) Wildpflanzen.
Ein umlaufender Versickerungsgraben mit Versickerungsmulde nimmt Oberflächenwasser
auf und lässt es langsam in das Erdreich versickern; einige Stellen im Graben halten das Wasser aufgrund einer Folienabdichtung etwas länger. Liegendes und stehendes Astwerk (Totholz) bietet Nist-, Nahrungs- und Rückzugsmöglichkeiten für Amphibien und Insekten.
Eine Trockenmauer mit Kiesschüttung und vielen Hohlräumen bietet Überwinterungsquartiere. Ein Bienenhotel mit Dachbegrünung und ein weiteres ohne Dachbegrünung dienen als Anschauungsobjekte zum Nachmachen und als Eiablage für Wildbienen. Ein kleiner Holzsteg für Kindergärten und Schulklassen bietet die Möglichkeit Wasser mit Lupengläsern aus dem Teich zu entnehmen. Hier soll die Sichtbarkeit im Wasser
lebenden Kleinlebewesen ermöglicht werden.

Mitmachgärten

Mitten im Herzen des Klimagartens, direkt gegenüber vom Klimapavillon, findest du die Mitmachgärten. Hier ist Platz für dich, deinen Verein, deine Nachbarschaft oder Schulklasse – zum Gärtnern, Gestalten und Ausprobieren.

Du entscheidest, was wächst! Lass dich dabei vom Thema Klima inspirieren.

Die Mitmachgärten zeigen: Jede und jeder kann mitgestalten – gemeinsam entsteht ein Ort zum Lernen, Erleben und Zusammenkommen. Also: Hände in die Erde und los geht’s!

Melde dich bei Interesse gerne beim Förderverein.

Versickerungsmulde

Die Vertiefung in der Wiese ist eine sogenannte Versickerungsmulde. Hier sammelt sich das Regenwasser und versickert langsam in den Boden. Dies dient der Klimaanpassung und Biodiversität.

Naturgarten

ArtenGarten an der Ruhr„, ein Projekt der Regiogruppe Östliches Ruhrgebiet des NaturGarten e.V.

Im ArtenGarten wachsen ausschließlich gebietsheimische Pflanzen auf verschiedenen Standortbedingungen:

Pflanzen, die für sonnige Standorte geeignet sind und dabei nur wenige Nährstoffe benötigen, findest Du in den Sandbeeten und auf dem Blumenschotterrasen. Der Sand ist ungewaschen und schwer, so dass Wildbienen in ihm stabile Nistgänge graben können. 80 % unserer Wildbienen benötigen zum Nisten nämlich freien, sonnenbeschienenen Boden und nur 20 % nutzen die in Nisthilfen nachgeahmten Holzgänge.

Blumenschotterrasen stellt eine gute Alternative zu versiegeltem Boden dar. Es gibt zahlreiche Pflanzen, die mit dem steinigen und in der Regel aufgeheizten Untergrund gut zurechtkommen und dabei auch trittfest sind. 

Wechselfeuchte Pflanzen gedeihen in der Sickergrube, in der der ursprünglich vorhandene Lehmboden belassen wurde. Je nach Regenmenge und Temperatur stehen die Pflanzen entweder im Wasser oder aber die Grube fällt trocken – die ausgewählten Pflanzen vertragen beides. Wildbienen können sich im Becken mit feuchtem Lehm für ihre Bauten versorgen und alle Tiere können an der Grube ihren Durst stillen. Schon kurz nach Fertigstellung wurde ein Grasfrosch gesichtet.

In den Schattenbereichen ist der Boden nährstoffreich und wieder andere Pflanzen bewohnen den Standort.

Heimische Pflanzen, die standortpassend ausgewählt wurden, haben viele Vorteile. Sie sind pflegeleicht, robust, winterhart und einmal angesiedelt, bleiben sie für immer. Sobald sie gut eingewurzelt sind, versorgen sie sich selbst und müssen nicht einmal gegossen werden. Darüber hinaus sind sie nicht nur für uns Menschen eine hübsche Augenweide, sondern unverzichtbar für Insekten, die sich im Laufe der Jahrmillionen gemäß Schlüssel-Schloss-Prinzip an sie angepasst haben. Ohne ihre Pflanze gibt es die spezialisierten Insekten nicht, denn die Pflanze ist für jedes Lebensstadium genau passend für das Tier. Viele der früher weit verbreiteten Naturräume wie Wiesen und Waldsäume fehlen in unserer aufgeräumten und vollumfänglich genutzten Umwelt und so fehlen leider auch die erwähnten Pflanzen. Wo die Pflanze fehlt und das Insekt sich nicht entwickeln kann, wird auch der Igel nicht satt, ebenso wie Reptilien, Amphibien und Vögel.

Im ArtenGarten sind neben den unterschiedlichen Standorten auch weitere wichtige Elemente zu sehen. Im Steinhaufen können Amphibien, Reptilien, Schmetterlinge, Spinnen und Käfer überwintern. Im Totholz tobt das Leben: Kaum ein anderer Lebensraum weist eine vergleichbare strukturelle Vielfalt auf und bringt einen so großen Artenreichtum hervor. Je nach Standort, Holzart und der Art, wie das Totholz eingebaut wird, lockt es ganz unterschiedliche Nutznießer an und spielt seine so wichtige Rolle im Kreislauf des Lebens.

Weitere Infos zum Naturgarten e.V. sowie dem „ArtenGarten an der Ruhr“ finden Sie hier.

Streuobstwiese

Vor dir siehst du eine größere Wiese mit vielen Obstbäumen, eine sogenannte Streuobstwiese. Diese ist sehr wertvoll für die Biodiversität.

Bediene dich gerne am Obst!

Kreislaufgärten

Natur in Bewegung erleben

Nördlich der offenen Mitte liegen die Kreislaufgärten – ein spannender Ort, an dem du den natürlichen Wandel der Natur hautnah erleben kannst. Hier dreht sich alles um Sukzession und den Wasserkreislauf – zwei Prozesse, die unsere Landschaften und auch urbane Räume ständig verändern und beleben.

Die Sukzession ist ein natürlicher Kreislauf: Aus offenem Boden wächst erst eine Krautschicht, dann entwickeln sich kleine Bäume, die mit der Zeit zu einem Wald heranwachsen. Nach einigen Jahren sterben einzelne Bäume durch verschiedene Einflüsse ab, zerfallen zu Totholz – und der Prozess beginnt von vorn. Diese spannende Entwicklung kannst du hier Schritt für Schritt beobachten.

Direkt hinter den Gärten zeigen kleine Birken den Anfang der Sukzession. Von Osten nach Westen wachsen die Bäume immer größer, die Baumarten verändern sich langsam: Kiefern und Eichen übernehmen die Bühne. Das Totholz, das du überall findest, erzählt die Geschichte vom Verfall und Neubeginn – es ist ein wichtiger Teil des Kreislaufs und bietet wertvollen Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.

Vor der Sukzession liegen die Wasserkreislauf-Gärten. Hier siehst du kleine Mulden, in denen sich Wasser sammelt, langsam versickert und verdunstet. Dieses Wechselspiel zeigt, wie Wasser durch die Natur fließt und wie wichtig es für Pflanzen ist. Manche Pflanzen in diesem Bereich sind echte Spezialist*innen – sie können mit wechselnden Wasserverhältnissen umgehen und sich an unterschiedliche Feuchtigkeitsbedingungen anpassen.

Die Kreislaufgärten laden dich ein, genau hinzuschauen und zu staunen, wie eng Wachstum, Verfall und Wasser verbunden sind. So kannst du verstehen, wie Natur lebendige Kreisläufe schafft – voller Wandel und Erneuerung.
Probier’s aus: Wie verändert sich die Vegetation vom Osten bis zum Westen? Und wie nimmst du den Wasserstand in den Mulden und die sicher verändernde Vegetation wahr?

Interessiert, was hier gepflanzt wurde? Den Pflanzplan findest du hier.

Ruhrloge

Wo Ruhr auf Klima trifft

An der Kante zum Tal der Ruhr gelegen findest du die Ruhrloge. Ein ruhiger Ort mit Sitzmöglichkeiten. Zwischen den Bäumen hindurchschauend erkennst du die Ruhr. Neben diesem ruhigen Rückzugsort ist die Ruhrloge auch der Anfang/das Ende des Klimalehrpfades. Wenn du nach einer kurzen Rast und dem Genuss der ruhigen Natur den Klimalehrpfad entlang gehst, merke dir die gefühlte Temperatur an der Ruhrloge und genieße die Kühle, die von der Nähe zur Ruhr und der dichten Vegetation um dich herum ausgeht.

Übrigens, direkt vor dir beginnt ein so genanntes FFH-Gebiet. Hier gibt es besondere Schutzbestimmungen für die Flora und Fauna im Bereich der Ruhr.

Moosgarten

Hier entsteht demnächst ein Moosgarten!

Biodiversitätsgärten

Leben entdecken und Vielfalt fördern

Auf dem Weg zwischen Klimapavillon und Ruhrloge findest du die Biodiversitätsgärten – einen besonderen Ort, an dem die Natur ganz bewusst gefördert wird. Hier geht es darum, Lebensräume zu schaffen, die verschiedensten Tieren und Pflanzen einen Platz bieten.
Vielleicht fällt dir zuerst die Benjeshecke auf. Sie besteht aus locker aufgeschichtetem Gehölzschnitt – ein Paradies für Vögel, Insekten und Kleinsäuger. Und das Beste: Diese Hecke darf weiterwachsen! Bürger*innen sind eingeladen, über die nächsten Jahre mitzumachen und Zweige oder Äste beizusteuern. So entsteht stetig ein vielfältiger, wilder Lebensraum – gemeinschaftlich gestaltet.

Gleich daneben liegen Lesesteinhaufen. Was auf den ersten Blick wie zufällig aufgeschichtete Steine aussieht, ist ein wertvoller Rückzugsort für Eidechsen, Insekten und andere kleine Tiere. Zwischen den Ritzen und Spalten finden sie Schutz, Wärme und Nistplätze.

Ein Schatten-Saum wurde angesät – das ist eine speziell ausgewählte Mischung mit schattenverträglichen Wildpflanzen. Er bietet besonders schattigen Ecken Struktur und Nahrung für Insekten. Und schau dir die großen Gräser an! Sie sehen nicht nur schön aus, sondern erfüllen eine wichtige Aufgabe: Viele Vogelarten nutzen sie zum Nestbau. Die Halme bieten Schutz und Baumaterial zugleich.
Die Biodiversitätsgärten zeigen eindrucksvoll, wie mit einfachen Mitteln und etwas Geduld Lebensräume entstehen können – ganz nach dem Motto Leben entdecken und Vielfalt fördern.

Interessiert, was hier gepflanzt wurde? Den Pflanzplan findest du hier.

Inspirationsgärten

Leben entdecken und Vielfalt fördern

Direkt neben den Essbaren Gärten, am Rand der offenen Mitte, laden die Inspirationsgärten dich ein, neue Wege der Begrünung kennenzulernen und selbst kreativ zu werden. Hier zeigen wir dir, wie vielseitig Pflanzen sind – und wie sie sich optimal an ganz unterschiedliche Standortbedingungen auswählen lassen.

Die Gestaltung orientiert sich an bekannten Vegetationsbildern aus der Natur, die als Vorbild für verschiedene Gartensituationen dienen können. So kannst du entdecken, welche Pflanzen wo besonders gut wachsen – und wie du diese Ideen bei dir zuhause umsetzen kannst.

Stress- und hitzetolerante Mischstauden für den Vorgarten
Hier geht’s trocken zu – und trotzdem bunt! Inspiriert vom Vegetationsbild der seltenen Magerrasen zeigt dieses Beet, wie schön und lebendig ein Vorgarten mit wenig Wasser sein kann. Die Stauden und Gräser kommen mit kargen Böden und Hitze zurecht und machen Schotterflächen zu lebendigen, pflegeleichten Lebensräumen für Insekten und Menschen.

Extensive und intensive Dachbegrünung
Was in alpinen Schuttfluren funktioniert, klappt auch auf dem Dach. Die hier gezeigten Pflanzen sind echte Überlebenskünstler: Sie trotzen Wind, Sonne und wenig Boden – ideal also für begrünte Dächer. Ob flach (extensiv) oder mit mehr Aufbauhöhe (intensiv): Stauden, Gräser und Sukkulenten zeigen, wie Dächer zum grünen Rückzugsort werden können.

Schattenverträgliche Pflanzungen für den Gehölzsaum
Im Halbschatten unter Bäumen oder am Waldrand fühlen sich andere Pflanzen wohl. Hier geht es nicht um Blütenpracht, sondern um Textur und Nuancen in Grün. Inspiriert von Bergwäldern wachsen in diesem Beet Hosta, Farne und Gräser, die mit wenig Licht auskommen – perfekt für die schattigen Ecken im Garten.

Klimaangepasste Pflanzen für Blütenbeete im eigenen Garten
Bunt, pflegeleicht und trockenheitsverträglich – das zeigen die Beete, die an die Hochgrasprärie erinnern. Diese Pflanzen stammen aus heißen Regionen und vertragen Sonne und Trockenheit gut. Gleichzeitig bringen sie Farbe und Vielfalt in jeden Garten und bieten Nahrung für Insekten. So geht zukunftsfähige Blütenpracht!

Vertikale Begrünung
Wenn der Platz knapp wird, geht’s nach oben. An Wänden, Zäunen oder speziellen Konstruktionen. Diese Flächen zeigen bodengebundene Systeme mit Pflanzen, die vom Boden aus wachsen, ebenso können diese Pflanzen an wandgebundene Begrünung in Trögen versorgt werden.  – eine clevere Lösung für mehr Grün in der Stadt. Die Inspirationsgärten sind dein lebendiges Ideenbuch für unterschiedlichste Garten- und Landschaftssituationen. Entdecke, wie Pflanzen in Hitze, Schatten, Trockenheit oder auf Dächern gedeihen. Lass dich inspirieren, wie vielfältig Begrünung sein kann – für einen Garten, der schön aussieht, klimagerecht ist und dir lange Freude bereitet.

Interessiert, was hier gepflanzt wurde? Den Pflanzplan findest du hier.

Essbare Gärten

Gemeinsam pflanzen, staunen und genießen

Direkt am Klimapavillon wachsen die Essbaren Gärten – ein Ort für alle, die gerne gärtnern, naschen oder einfach nur beobachten möchten, wie aus kleinen Pflänzchen große Genüsse entstehen.

Im großzügigen Gewächshaus kannst du entdecken, wie Pflanzen vorgezogen oder sicher durch den Winter gebracht werden. Es ist ein Ort voller Wachstum, Vorbereitung und Sorgfalt – hier beginnt oft das Leben, das später im Garten weiter gedeiht.
Rund um das Gewächshaus laden Hochbeete in verschiedenen Höhen dazu ein, selbst aktiv zu werden: graben, pflanzen, ernten – und das barrierefrei für Groß und Klein. Ob du schon viel Erfahrung hast oder einfach mal ausprobieren willst: Hier ist Platz für gemeinsames Gärtnern und Lernen.

Bereits die erste Bepflanzung lässt erkennen, wohin die Reise geht: Beerensträucher, eine Feige, Artischocken und die Prärielilie gedeihen hier. Letztere ist eine besondere Pflanze aus Nordamerika – ihre Zwiebeln wurden von indigenen Völkern als nahrhafte Grundlage für Mehl verwendet. Vielleicht kennst du sie auch unter dem Namen Indianerkartoffel.
Die Essbaren Gärten wachsen mit jedem Jahr weiter – vielleicht auch mit deiner Hilfe? Hier entsteht ein lebendiger, bunter Gemüsegarten für alle. Schau vorbei, mach mit – oder nimm einfach den Duft frischer Erde mit nach Hause.

Interessiert, was hier gepflanzt wurde? Den Pflanzplan findest du hier.

Weitere Informationen zu SchwertePflanzt gibt es hier.

Klimapavillon

Das markante Gebäude des Klimagartens

Herzstück der lebendigen Mitte ist der Klimapavillon, der als zentraler Treffpunkt und multifunktionaler Veranstaltungsort dient. Das Gebäude ist ausgestattet mit einer PV-Anlage der Energiegenossenschaft Schwerte, einer Mini-Windkraftanlage, einer Regenwasserzisterne, die die Toilettenspülung und Außenzapfstellen speist und einer Fassade aus Kalamitätsholz. Unterricht kann hier genauso stattfinden wie Pflanzentauschbörsen, Vorträge oder Honigschleudern.

Grünes Klassenzimmer

Draußen lernen und denken

Das grüne Klassenzimmer ist direkt am Klimapavillon gelegen. Hier kannst du dich mit Freunden treffen und wenn du Glück hast, triffst du hier auch eine Schulklasse, die ihren Unterricht nach draußen verlegt hat. Außerdem kann bei Veranstaltungen im Pavillon bei gutem Wetter auch unter den freien Himmel gewechselt werden. Die Exposition, also die Ausrichtung der Sitzmöglichkeiten, des Hügels und der Baumpflanzungen ist gezielt so ausgeführt worden, damit durch die Bäume an warmen Tagen eine natürliche Beschattung entsteht.

Das Pflaster der Platzfläche ist extra in einer hellen Farbe gewählt, damit sich diese nicht so stark durch die Einstrahlung der Sonne aufwärmt.

Bienenlehrstation

Lehrbienenstand im Klimagarten – Honigbienen und Klimaschutz erleben: Kooperation mit dem Imkerverein Schwerte e.V.

Mitten im Klimagarten entsteht ein neuer Lehrbienenstand – ein Ort, an dem du die faszinierende Welt der Honigbienen hautnah entdecken kannst. Hier zeigen wir, wie eng das Leben der Bienen mit dem Klima und der Umwelt verknüpft ist. Honigbienen reagieren sensibel auf Wetter, Pflanzenvielfalt und Umweltveränderungen – sie sind wichtige Indikatoren für die Gesundheit unseres Ökosystems.

Ein funktionierendes Bienenvolk bestäubt unzählige Pflanzen und sorgt so u. a. für gute Ernteerträge regionaler Lebensmittel. Doch Klimawandel, Monokulturen und Pestizide bedrohen ihre Lebensgrundlagen. Genau deshalb setzt sich der Imkerverein Schwerte aktiv für den Schutz und die Förderung von Bienen und anderen Insekten ein – und damit auch für den Klimaschutz.

Am Lehrbienenstand erfährst du, was Imkerinnen und Imker zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen können, wie man Bienen artgerecht hält und was jede*r Einzelne tun kann, um insektenfreundlich zu leben. Für Schulklassen, Gruppen und Interessierte bietet der Verein Führungen, Mitmachaktionen und spannende Einblicke in die Welt der Bienen – lebendig, lehrreich und klimabewusst.

Schau vorbei und entdecke, wie klein ein Insekt und wie groß sein Beitrag für unser Klima sein kann.

Weitere Informationen zum Imkerverein gibt es hier.